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"Heilung ist das Umarmen dessen,
was man am meisten fürchtet;
Heilung ist das Öffnen dessen,
was verschlossen war,
das Weichwerden dessen,
was zur Blockade verhärtet war.
Heilung besteht darin, zu lernen,
dem Leben zu vertrauen."
Jeanne Achterberg
Integrative Körperpsychotherapie

Die Herzzentrierte Körperpsychotherapie ist eine prozessorientierte, meditative Atem- und Berührungsarbeit, die - mit viel Achtsamkeit und Klarheit - Raum für die eigenen Gefühle und Wahrnehmungen gibt und dabei den Körper entsprechend seiner Natur neu ausrichtet. Das Ziel ist eine körperseelische Integration des ganzen Menschen.

Die Therapie bietet durch ihren ganzheitlichen Ansatz die Möglichkeit, im Körper gebundene, schwer zugängliche Lebensmuster zu finden und in Verspannung gefangene Emotionen zu lösen, um die Lebensenergie wieder natürlicher fließen zu lassen. Dies bedarf oft neu zu entwickelnder Kräfte, da der Lebensfluß/Gefühle/Energie nun nicht mehr unterdrückt, sondern integriert werden darf.

Die Herzzentrierte Körperpsychotherapie ist auf die Integration des Ganzen Menschen ausgerichtet und erweitert psychotherapeutische Arbeit um die Dimension der körperlichen Wahrnehmungen und Empfindungen. Es besteht eine Wechselwirkung: Geistig-seelische Spannungen bilden sich konkret im Körper ab, körperliche Spannungen und Schmerzen wirken auf Geist und Seele.

Ungelebte Gefühle und negativer Stress führen häufig zu erhöhter körperlicher Anspannung, die Emotionen wie Wut, Verletztheit, Scham, Hilflosigkeit, Trauer, Angst, Sexualität und sogar Freude kontrollieren und binden kann. Die Unbewusstheit derartiger Reaktionsmuster führt zu automatischer, oft dauerhafter muskulärer Spannung, der Ruhetonus ist oft deutlich erhöht. Es kommt zu Minderdurchblutung, Sauerstoffmangel und Laktatüberschuss in den betroffenen Muskelgruppen, sie verhärten und verkürzen, ihre Beweglichkeit wird gemindert, der Lebens- und Atemraum wird eingeschränkt. Die eigenen physischen und psychischen Grenzen werden enger und unflexibler, es bilden sich bestimmte, oft defensive Verhaltens- und Haltungsmuster, die sowohl unseren Körper als auch unseren Charakter prägen.

Wer körperlich oder geistig ständig angespannt ist, gerät auch emotional leichter unter Druck. Der gestaute Energiefluss führt zu erhöhter Reizbarkeit und frühzeitiger Ermüdung. Innere Unruhe und Schlafstörungen schränken die Regenerationsfähigkeit weiter ein, die geistige und körperliche Flexibilität weicht innerer Starrheit. Ernste depressive Verstimmungen, aber auch vegetative Störungen wie Kopfschmerzen, Konzentrations- und Schlafstörungen, innere Unruhe, Rücken- und Magenbeschwerden sind mögliche Folgen, denen wir i.d.R. automatisch mit neuer Anspannung begegnen. Dieser Teufelskreis bildet nicht selten die Grundlage für ernste chronische Erkrankungen.

Da Angst- und Aggressionsabwehr ein zentrales Motiv der Neurosenentstehung ist, kann ein kombinierter körper-seelischer Ansatz kompetent helfen, Ängste und fehlgeleitete Aggressionen aus ihrer Erstarrung zu lösen, zugrundeliegende Konflikte aufzudecken und neue, der Situation angemessene Ausdrucksformen zu finden. Durch Tiefenentspannung in einem sicheren, wertfreien Raum wird es möglich, tiefere Ebenen zu erleben und manch Altes und Neues über sich selbst zu erfahren. Eine gute Gelegenheit, sich (erneut) in seiner Vielschichtigkeit annehmen zu lernen.